Warum schrecken uns viele Berater gerade jetzt bzgl. der Lebens-/ Rentenversicherungen auf?

Die wollen doch alle nur ein Geschäft machen!

 

Wir möchten gar nicht in Abrede stellen, dass sicherlich ein geschäftlicher Gedanke mitschwingt, denn von Luft und Liebe lässt sich auf Dauer leider nicht leben. Doch wie bei jedem Ding, gibt es auch hier eine zweite Seite. So halten leider viele Rückdeckungen nicht, was sie ursprünglich dem Unternehmer und seinen Mitarbeitern in Aussicht gestellt haben.

Dies liegt zur Ehrenrettung jedoch im Regelfall eben nicht an eine spezifische Gesellschaft, sondern am Kapitalmarkt, der viele in Mitleidenschaft zieht. Soweit so gut. In der betrieblichen Altersversorgung kann jedoch hieraus ein Problem erwachsen. Grundlagen ist eben nicht der abgeschlossene Rückdeckungsvertrag, sondern einzig das arbeitsrechtliche Versorgungsversprechen vom Arbeitgeber gegenüber seinen Arbeitnehmern.

Hinkt die Rückdeckung hinterher, so entsteht ein „kleines Delta“, welches bewertet und bestenfalls ausgeglichen werden sollte.

Nun gibt es natürlich eine Vielzahl von Urteilen, die diverse Kostenbausteine oder Regelungen in einem Bedingungswerk als inkorrekt herausstellt. Dies kann dazu führen, dass bei „Beantragung und Prüfung“ am Ende des Tages mehr aus dem Rückdeckungsvertrag herauskommt als ursprünglich gedacht. Doch wenn dies nicht geprüft und beanstandet wird, wird es in der Regel auch nicht zugestanden.

Warum? Auch die Rückdeckungsanbieter haben ein Interesse und sind Unternehmen, die wirtschaftliches Arbeiten bevorzugen. tongue-out

Verfasser: Jan Höntzsch bAV-Mediator
2018-08-20T13:02:41+00:00

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